Mit seiner „Nordamerika“-Dauerausstellung
lädt das Linden-Museum zu einer spannenden Expedition zu den nordamerikanischen
Indianern und Inuit ein. Wir begegnen sechs indigenen Völkern Nordamerikas,
die exemplarisch für die vielfältige Kultur der nordamerikanischen
Urbevölkerung stehen.

Unsere Expedition führt in die amerikanische Prärie zum Volk
der Mandan und Hidatsa, von dort hinaus in die Weiten der Plains zu
den Crow und dann weiter zum Volk der Hopi im Südwesten Nordamerikas.
Von da aus geht es zu den Hupa im heutigen Kalifornien, anschließend
in den Norden zum Volk der Tsimshian und Tlingit an der Nordwestküste
Kanadas und schließlich nach Labrador zu den Inuit. Der Besucher
erfährt von wichtigen Ereignisse aus der Geschichte eines jeden
Volkes und wird so von der Gegenwart bis ins 19. Jahrhundert geführt,
in jene Zeit also, in der die Gegenstände gesammelt wurden, die
heute im Linden-Museum zu sehen sind. Die Ausstellung stellt jedes der
Völker mit einem thematischen Schwerpunkt vor, der jeweils einen
Einblick in die regional unterschiedlichen Lebenswelten indigener Gesellschaften
gibt. So begeben wir uns auf eine Reise durch Raum und Zeit.